Prof. Bai Rong in action



Der Erfindungsprozess des Taiji Bailong Ball (TBB):

Boxen hat immer mit Schlägen zu tun, und als Trainer von Einstiegsklassen musste Prof. Bai Rong stets überlegen, wie er seine Schüler am besten vor den harten Stößen und Verletzungen schützen kann. Verletzten sich Schüler schwer bzw. gab es Beschwerden wegen Verletzungen, so würde auch die Stelle des Box-Trainers Bai Rong mit seiner Verantwortung für seine Schüler gefährdet sein. Um Vorzubeugen hatte Trainer Bai Rong letztlich die Idee, den Boxhandschuh statt des Futters mit einer aufgeblasenen Volleyball-Ballblase zu füllen, es ergab eine Art Airbag, die die Schläge enorm entschärften. Doch es gab bei dieser Konstruktion das Problem, dass die Handschuhe dadurch zuviel Maße besaßen, unhandlich und zu leicht wurden. Zur Lösung des Problems wurde statt Luft Wasser in die Ballblase hineingepumpt. Durch die Substitution konnte ein noch effektives Training abgehalten werden, da nun das Gewicht des Handschuhs dem reellen Handschuh ungefähr entsprach, dabei die Dämpfwirkung enthielt und die Verletzungsgefahr minimiert wurde. Bei der Entwicklung des „Sicherheits“-Handschuhs kam Prof. Bai Rong auf die Erkenntnis, dass sich das „Luft-Wasser-Airbag“ weder wegrollt noch aufspringt sowie leicht zu fangen und zu werfen ist. Am Anfang wurde aus Spaß das „Luft-Wasser-Airbag“ mit Waschschüsseln hin und her gespielt/geworfen, dann wurde die Waschschüssel durch ein Wok ersetzt, das wiederum durch einen aus Metall gefertigten Wok-ähnlichen Schlägers mit einer festen Wölbung ersetzt wurde. Nach zahlreichen Spielversuchen und Training wurde dann erkannt, dass man mit dem Wok-ähnlichen Schläger nicht in Lage war Rückhand zu spielen. Erst da wurde statt der festen und starren Wölbung eine weiche elastische Fläche in den Schläger eingearbeitet, sodass man nun in der Lage war sowohl Vorhand als auch Rückhand zu spielen. So war der erste Rohentwurf und Vorläufers des Taiji Bailong Balls geboren.

Beim Spiel mit dem Prototyp ist aufgefallen, dass immer wieder kurvenförmige Linien geschlagen wurden, wobei die Bewegungen geräuschlos und federartig waren, viele sagten daraufhin, dass die Bewegungen dem Taijiquan ähneln würden. Nach genauerer Betrachtung und Analyse war zu erkennen, dass beim Einfangen des Ball die Kraft des anfliegenden Balles mit weicher und sanfter Bewegung abgedämpft wird, und die Kraft des ankommenden Balles ausgenützt und adaptiert wird um den Ball weiterzuleiten. Vom Prinzip her gleicht es der Philosophie der Taiji-Bewegungen, sodass seitdem eine erkennbare, unmittelbare und untrennbare Verbindung zwischen Taiji und der neu erfundenen Ballsportart entstand. Durch weitere Entwicklungen und Veränderung wurde 1991 das fertige Produkt, vorerst unter dem Namen „Taiji Yuleqiu“ (Taiji Unterhaltungsballspiel), sowie der Schläger zum Patent angemeldet und erfolgreich veröffentlicht.


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