Taiji Charakter:

Taiji Bailong Ball ist aus der Gegenwart geboren, er verbindet nicht nur die Essenz westlicher und östlicher Kulturen, er stellt in der modernen Gesellschaft auch eine effektive sport-erzieherische und therapeutisch-vorbeugende Methode dar. In dieser Sportart werden die traditionellen chinesischen Bewegungstheorien und –inhalte und die modernen athletischen Bewegungsmethoden und –charakteristiken verschmelzt. Er verkörpert zweifellos die universum-übergreifende Philosophie des „Taiji“ in Form eines Ballsportes.

Vergleichbar mit Qigong, Taijiquan und chinesischer Lebenspflege ist Taiji Bailong Ball eine „philosophische Bewegungsart“ mit all seinen Quintessenzen und Inhalten. Die Entwicklungsrichtung und das Ziel des Taiji Bailong Balls basiert stets auf der Grundlage der psychischen und physischen Pflege und Aufbau.

Die traditionelle chinesische Philosophie ist der Ansicht, dass der Kontakt zwischen Mensch und Philosophie nicht nur begrenzt im Gehirn und im Denken stattfindet, sondern benötigt das eigene Erleben und Empfinden am eigenen Körper. Taiji Bailong Ball lässt den Körper und den Geist die Philosophie offen empfinden, und lässt das eigene Auffassungsvermögen, die Einsichtsfähigkeit und Denkweise erweitern.

Das Grundprinzip des Taiji Bailong Ball basiert auf das Prinzip des „Völlig-Runde“ des Taiji’s, sowie die ganzheitliche, harmonische, ausgedehnte und entspannte Körperbetätigung. Den Grundprinzipien folgend werden alle Art von Bogen- und Kuven-, sowie Spiral-Bewegungen ausgeführt.

Die Grund-Spielweise von Taiji Bailong Ball ist mit all den anderen Ballsportarten, wie Tennis oder Badminton, vollkommen unterschiedlich. Bei diesen Sportarten wird der Ball vom Schläger linear-artig und direkt konfrontiert und „geschlagen“. Beim Taiji Bailong Ball indes, wird der Ball vom Schläger, seiner kurvenförmigen Flugbahn folgend, weich gefangen, geleitet und umdirigiert. Es ergibt sich das Gefühl, dass der Schläger den Ball anzieht und anlockt. Ist der Ball im Schläger, so bilden sie zusammen eine Einheit, und möchte man den Ball in eine beliebige Richtung fortbewegen, so bedarf es einer Kraft aus dem ganzen Körper heraus. Aus theoretischer Sicht bedeutet die Spielweise, dass man sich in Geduld und Nachsicht üben, sich nach den Umständen richten, sowie sich natürlich und harmonisch entfalten sollte. Jede Bewegung sollte den Grundsätzen des Runde und Bogenförmige folgen.

YinYang-Lehre ist die Quelle und die Essenz der traditionellen chinesischen Philosophie. YinYang wird als die allgemeine Regel des Universums bezeichnet, das leitende Prinzip und der Ursprung aller Dinge. Sämtliche Dinge der variablen und materiellen Welt werden durch das Zusammenwirken von Yin- und YangQi erzeugt, entwickelt und verändert. Die Antriebskraft der Bewegung und die nach außen manifestierten Phänomene der Veränderung aller Dinge von der Natur können von YinYang zusammengefasst werden. Taiji ist ein wesentlicher Begriff aus der YinYang-Lehre, der ursprünglich zur Darstellung von Bewegungen der Himmelskörper benutzt wurde. Allgemein beschreibt Taiji die Wendegrenze von Ruhe zur Bewegungen (Wuji zu Taiji) und zwischen Materie und Energie, sowie die Quelle von ungeformter (Nichts) zur geformter (Dasein) Entwicklung aller Dinge. Taiji beschreibt auch einen ineinander versickerten, miteinander kreuzenden und harmonischen Sonderzustand zwischen beiden untrennbaren Bestandteilen oder Kräften Yin Yang. Taiji befindet sich in einer gemischten Rundform, die als Ganzes von der ungeformten Energie und der geformten Materie gleichmäßig aber dynamisch gefüllt wird.

Die Taiji-Bewegung wird als die essenzielle Bewegung aller Dinge angesehen. Nach der philosophischen Grundlage wird sie als die harmonisch-mischende Rundbewegung mit der Anpassung von Yin und Yang dargestellt. Die Taiji-Bewegung und –Denkweise wird nach der Anleitung der traditionellen Philosophie in verschienen Bereichen der chinesischen Kultur umfangreich angewandt.



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